Juristen sind auch nur Menschen ... sie lachen sogar manchmal über sich selbst ...


Neu eingefügt am 05.01.2012:

Befragung eines Zeugen bei Gericht. Der Richter: "Haben Sie gesehen, wie der Angeklagte Ihre Schwiegermutter überfiel und ermordete?"
"Ja, das habe ich."
"Und warum haben Sie nicht geholfen?"
"Das wollte ich erst, aber dann habe ich gesehen, dass er auch alleine zurecht kommt!"


Neu eingefügt am 06.09.2011:

Als der Gerichtsvollzieher zu einem Mann kam, der die meisten Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht hatte, wunderte er sich, daß der Mann eine Katze in einem Vogelkäfig hielt. Auf den fragenden Blick des Beamten erklärte er:
"Zehn Jahre, weil sie den Vogel gefressen hat."

Beim Chefredakteur einer Sportzeitung ließ sich ein Freistilringer melden, den der Journalist als "Raufbold" kritisiert hatte. Die vom Körperumfang des Catchers beeindruckte Sekretärin bat ihn, in einem kleinen Vorzimmer zu warten. Der Freistilringer griff sich ein Buch und begann zu lesen. Als die Sekretärin wiederkam, war er verschwunden. Auf dem Tisch lag das Strafgesetzbuch. Zwischen den Seiten, dort wo der Paragraph steht, der für Körperverletzung mit Todesfolge hohe Strafen vorsieht, lag ein Zettel:
"Kommt mir doch zu teuer!"

Der Direktor eines staatlichen Zuchthauses stellte eines Morgens fest, dass die Kantine aufgebrochen war und etwa fünfzig Kartons Zigaretten und Unmengen Schokolade fehlten. Auf gütigem Wege versuchte er die Beute zurückzubekommen. Sein Rundschreiben, das in allen Räumen des Zuchthauses angeschlagen wurde, begann mit den Worten:
"Ich fürchte, daß sich hier im Haus ein Dieb aufhält."

Geldschrankknacker hinterließen nach einem erfolglosen Einbruch im Finanzamt vor dem aufgebrochenen leeren Geldschrank einen Zettel: "Wo versteckt Ihr Kollegen eigentlich Eure Beute?"

Der Käufer eines gebrauchten Luxuswagens war höchst überrascht, als die Verkäuferin statt der gebotenen viertausend Euro nicht mehr als fünf Euro annehmen wollte. Nach Abschluß des Kaufes erklärte sie:
"Sie müssen das verstehen, mein Herr. Mein verstorbener Mann hat den Verkauf des Wagens testamentarisch angeordnet und bestimmt, der Betrag dafür solle seiner Freundin, mit der er mich betrogen hat, ausgehändigt werden."

Buenos Aires - Weder schreiben noch lesen konnte Pablo Munjer, als er eine dreijährige Gefängnisstrafe wegen Diebstahls antrat. Im Rahmen des modernen Strafvollzuges lernte er beides. Zwei Monate nach seiner Entlassung wurde er erneut für fünf Jahre eingeliefert - diesmal wegen Scheck- und Urkundenfälschung.

Mailand - Vor dem Verkehrsrichter hatte sich der Kaufmann Carlo Orsini dafür zu verantworten, daß er bereits mehrmals beim Parken andere Fahrzeuge beschädigt habe. Auf eine Frage erklärte Orsini dem Richter:
"Wissen Sie, Herr Richter, ich bin etwas kurzsichtig, und da parke ich immer nach Gehör!"

Minot, USA - Theodor Baker wurde wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet und dem Schnellrichter vorgeführt. Das Urteil lautete:
1. Der Angeklagte muß 30 Dollar Strafe bezahlen.
2. Er wird aufgefordert, sich sofort einen Führerschein zu besorgen.
3. Dieser Führerschein wird ihm dann auf die Dauer eines Jahres entzogen.

Ein Einbrecher hatte den Oberkörper und einen Arm durch eine Lücke über dem Fenster eines Geschäftes gezwängt und alles Greifbare gestohlen. Der Staatsanwalt plädierte für Einbruch, der Verteidiger für bloßen Diebstahl, da der Dieb ja nicht in das Geschäft eingedrungen sei. Der salomonische Richter entschied:
"Der Oberkörper und der rechte Arm des Angeklagten werden zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Mit dem Rest seines Körpers kann er in dieser Zeit machen, was er will."


Neu eingefügt am 21.08.2010:

Ein Ehekrach endet vor dem Scheidungsrichter, der einiges aufzuarbeiten hat So wirft die Frau
ihrem Gatten Vernachlässigung, Brutalität, Ignoranz und mangelnde Treue vor, während
sich dieser über die Unzuverlässigkeit, die Nörgelei und die Prüderie seiner Frau mokiert.
Schließlich findet der Richter heraus, dass die Situation vor kurzem derart eskalierte, dass das gesamte Mobiliar zu Bruch ging, und er verlangt einen Zeugen zu hören.
"Sagen Sie mal", will er wissen. "Waren Sie dabei, als der Streit begann?"
"Jawohl", erklärt der Zeuge. "Ich war der Trauzeuge."

Der Anwalt zum Mandanten: "Schildern Sie mir jetzt bitte Ihren Fall präzise, klar und chronologisch. Vor Gericht bringe ich ihn dann selbst durcheinander."

Nach dem Plädoyer seines Anwalts hat der Angeklagte das letzte Wort Der junge Mann steht zögernd auf, blickt voller Bewunderung auf seinen Rechtsbeistand und ruft dem Gericht entgegen: "Wissen Sie was? Ich widerrufe mein Geständnis. Mein Anwalt hat Recht. Eigentlich bin ich unschuldig."

"Angeklagter, hören Sie doch endlich aufzu leugnen. Hier stehen vier Zeugen, die gesehen haben, dass Sie der Frau die Handtasche geklaut haben."
"Aber Herr Richter - ich kann Ihnen hundert Zeugen bringen, die es nicht gesehen haben."

Aus einem brillanten Plädoyer: "Hohes Gericht Der Staatsanwalt sah in der Tatsache, dass mein Mandant den Einbruch in der Nacht beging, einen Beweis für seine besondere Verschlagenheit. Wäre der Einbruch bei Tage begangen worden, hätte er ihm unglaubliche Frechheit unterstellt. Ich frage Sie nun: Wann hätte der Einbruch denn bitte schön stattfinden sollen?"

"Angeklagter, ich möchte wirklich wissen - warum Sie so viel lügen."
"Nur, weil Sie so viel fragen, Herr Richter."

"Angeklagter", wettert der Richter, "Sie haben dem Opfer einen Bierkrug auf den Kopf gehauen! Wissen Sie, was darauf steht?"
"Ja, Euer Ehren! Zur Erinnerung an schöne Stunden"

"Also, Sie geben zu, dass Sie der Vater dieses Kindes sind", fragt der Richter den Mann.
"Ja, selbstverständlich!", antwortet der.
"Gut, dann müssen wir ja nur noch die Bezahlung regeln."
"Aber ich bitte Sie", winkt der Mann ab, "dafür möchte ich doch nichts haben!"

"Also, Sie geben es zu, ein Paar wertvolle Schuhe gestohlen zu haben?"
"Ja, aber berücksichtigen Sie bitte die mildernden Umstände!"
"Nun?"
"Sie passen mir nicht"

"Angeklagter, weshalb haben Sie dem armen alten Mann vier Zähne ausgeschlagen?"
"Er hatte nicht mehr, Herr Richter."

"Angeklagter, sind sie vorbestraft?"
"Nein."
"Wohl immer ehrlich gewesen?"
"Nie erwischt worden!"

"Angeklagter, erzählen Sie mal, wie es zu dem Uhrendiebstahl kam."
"Also, wie ich da so ging, sah ich eine Uhr, die ging auch. Und da habe ich mir gedacht, wir könnten ja zusammen gehen!"

"Angeklagter, sie sind schon 19-mal vorbestraft Da können Sie sich doch denken, wie das Urteil ausfallen wird?"
"Ja, Herr Richter, entweder bekomme ich Freispruch, oder ich feiere Jubiläum."

"Angeklagter, warum haben Sie den Ring nicht zum Fundbüro gebracht?"
"Aber, Herr Richter, es stand doch drauf: Auf ewig Dein"

Wachbeamter: "Warum wollen Sie mit dieser Keule ins Gericht?"
Angeklagter: "Weil es hieß, dass ich für meine Verteidigung selbst zu sorgen hätte."

"Angeklagter, warum haben Sie den Kläger auf offener Straße verprügelt?"
"Euer Ehren, mir war es bei meinen finanziellen Verhältnissen nicht möglich, dafür eine Sporthalle zu mieten!"

"Angeklagter, Sie geben also zu, den Mann in einem Geschäft niedergeschlagen zu haben. War es eine Affekthandlung?" "Nein, Herr Richter, ein Supermarkt"

"Angeklagter, wie kamen Sie eigentlich auf den Gedanken, das Auto zu stehlen?"
"Naja - das Auto stand vor dem Friedhof-und ich dachte, der Besitzer braucht es bestimmt nicht mehr."

"Angeklagter, können Sie etwas anführen, was Ihre Strafe mildern könnte?"
"Ja, Herr Richter. Ich hätte gern ein Sofa und ein Fernsehgerät in meiner Zelle."

"Angeklagter, das Gericht ist bereit, Ihnen einen guten Pflichtverteidiger zu stellen."
"Ein guter Entlastungszeuge wäre mir allerdings lieber."

Der Beleidigungsprozess nimmt kein Ende. Schließlich meint der Richter: "Wie wäre es, wenn wir die Sache mit einem Vergleich beenden würden?"
"Nein", protestiert der Kläger. "Ich lasse mich nicht noch einmal vergleichen. Der Angeklagte hat mich schon mit einem Esel verglichen."

Ein Mann steht wegen Mordes vor Gericht. Der Richter sagt "Sie werden beschuldigt, mit einem Hammer auf Ihre Frau eingeschlagen zu haben, bis der Tod eintrat!"
Da ruft jemand von den hinteren Bänken: "Du Bastard!"
Der Richter ignoriert den Zwischenruf und fährt fort "... außerdem werden Sie beschuldigt, mit dem gleichen Hammer auch Ihre Tochter erschlagen zu haben!"
Wieder der Zwischenrufer: "Du verdammter Bastard!"
Richter: "Das Gericht duldet keine weiteren Zwischenrufe! Ich werde Sie sonst mit einem Bußgeld belegen - was ist Ihr Problem?"
Der Zuhörer steht auf und deutet auf den Angeklagten: "Ich bin seit fünfzehn Jahren sein Nachbar, und immer, wenn ich mir einen Hammer borgen wollte, hat der Bastard behauptet, er hätte keinen!"

Der Richter fragt die Zeugin: "... und wie alt sind Sie?" Beharrliches Schweigen seitens der Zeugin.
Darauf der Richter verärgert: "Wenn Sie nicht antworten, lasse ich Sie von den Zuschauern schätzen!"

Der Richter fragt: "Herr Verteidiger, haben Sie noch etwas zugunsten desAngeklagten vorzubringen?"
"Ja, Euer Ehren, mein Mandant Ist schwerhörig und kann daher auch nicht die Stimme seines Gewissens hören!"

Der Richter schüttelt den Kopf: "Also, Angeklagter, erklären Sie mir mal, warum Sie sich die Mühe machen, einen gewaltigen Panzerschrank zu knacken, um das ganze Geld, aber nicht den Schmuck zu klauen?"
Meint Eddi: "Jetzt reden Sie schon genauso wie meine Frau!"

Der Richter zum Angeklagten: "Sie sollten langsam versuchen, ein anderer Mensch zu werden!"
"Aber das habe ich doch versucht. Es hat mir sechs Monate wegen Urkundenfälschung und Amtsanmaßung eingebracht!"

Der Richter: "Angeklagter, nennen Sie endlich den Namen Ihres Komplizen!"
"Niemals! Glauben Sie etwa, ich verpfeife meinen eigenen Bruder?"

Die flotte Christi wird von der Sittenpolizei aufgegriffen und muss vor Gericht erscheinen. Als der Richter den Saal betritt, ruft Sie erstaunt: "Was denn, Wolfgang, hier arbeitest du?"


Stand bis zum 21.08.2010

Der Richter sagt zum Abschluß zu dem Politiker: "Wir mußten Sie verurteilen, weil Sie der passiven Bestechung überführt wurden. Nehmen Sie das Urteil an?"
"Ich nehme gar nichts mehr an!"

Einem Strafverteidiger gelang es, den Angeklagten wegen Schizophrenie für schuldunfähig erklären zu lassen.
Konsequent schickte er schickte ihm dann auch zwei Rechnungen an die beiden Auftraggeber.

Richter: "Haben Sie denn nicht an Ihren armen Vater gedacht, als Sie den Einbruch verübten?"
Angeklagter: "Doch, Herr Richter, das schon. Aber für meinen Vater war wirklich gar nichts Passendes dabei."

“Schämen Sie sich nicht, Angeklagter, in Ihrem hohen Alter noch einen Fernseher zu stehlen?"
"In meiner Jugend gab es noch keinen, Herr Richter."

Richter zur Angeklagten: "Sie bestreiten also nicht, Ihren Mann während der Fußballübertragung erschossen zu haben?"
"Nein."
"Was waren denn seine letzten Worte?"
Darauf die Angeklagte: "Schieß doch! Schieß doch endlich, du Pfeife!"

Ein Rechtsanwalt und ein Arzt besuchen gemeinsam eine Party.
Plötzlich erblickt eine Patientin ihren Arzt. Wider Willen lässt sich der Arzt auf eine etwas längere medizinische Beratung in seiner Freizeit ein.
Danach fragt der Arzt den Rechtsanwalt, wie dieser damit umgeht, wenn er von einem Klienten in seiner Freizeit nach einem fachlichen Ratschlag gefragt wird. Der Rechtsanwalt sagt, dass er die Auskünfte erteilt, jedoch am nächsten Tag eine Honorarnote über die Beratungsleistung versendet.
Der Arzt folgt dem Ratschlag und versendet am nächsten Tag die Honorarnote über 50 Euro an die Patientin, die er während der Party medizinisch beraten hat.
Zwei weitere Tage später erhält der Arzt eine Honorarnote über 100 Euro vom Rechtsanwalt.

"Angeklagter, warum habe Sie das Auto gestohlen?"
"Ich mußte ganz schnell zur Arbeit, Herr Richter."
"Da hätten sie doch ebensogut einen Bus nehmen können."
"Tut mir leid, für Busse habe ich keinen Führerschein!"

Heini, Gerd und Emil sind zum Vaterschaftsprozeß vorgeladen.
Heini: "Ich habe eine Prima Idee: Wenn wir alle die Vaterschaft anerkennen, kann uns gar nichts passieren."
Die beiden anderen stimmen begeistert und erleichtert zu.
Als erster muß Heini vortreten.
"Erkennen Sie die Vaterschaft an?"
"Jawohl Herr Richter."
"Die Verhandlung ist somit geschlossen."

Der Richter zur Angeklagten: "Sie werden beschuldigt, das Opfer taetlich angegriffen und schwer verletzt zu haben, was sagen sie dazu?"
"Ich bin unschuldig, Euer Ehren, ich musste einfach zuschlagen, weil mich der Kerl obszön beschimpfte."
"Was hat er denn gesagt?"
"Er nannte mich eine billige Fuenf-Mark-Hure."
"Und womit haben sie dann zugeschlagen?"
"Mit einem Sack Fuenfmarkstücke!!!"

Der Richter verurteilt den Angeklagten mit den Worten: "Und nun hoffe ich, Sie das letzte Mal gesehen zu haben."
"Wieso, Herr Vorsitzender, gehen Sie etwa in Pension?"

"Hast du schon mal vor einem grösseren Zuhörerkreis gesprochen?"
"Klar, Mann!"
"Und über was haste da gesprochen?"
"Meine Herren", habe ich gesagt, "glauben Sie mir, ich bin vollkommen unschuldig!"

Eine Mandantin will sich scheiden lassen.
Der Anwalt fragt: "Trinkt ihr Mann?" - "Nein." - "Schlägt er Sie?" - "Nein." - "Und wie steht es mit der ehelichen Treue?" -
"Damit kriegen wir ihn! Zwei von unseren Kindern sind nicht von ihm!"

Befragung vor Gericht:
Frage: Wissen Sie in welchem Monat der Schwangerschaft Sie sich befinden?
Antwort: Am 8. November sind es drei Monate.
Frage: Die Zeugung fand demnach also am 8. August statt?
Antwort: Ja.
Frage: Was haben Sie und Ihr Mann zu diesem Zeitpunkt gemacht?

Der Richter zum Zeugen: "Herr Zeuge, Sie wissen, was Sie bekommen, wenn Sie hier unter Eid die Unwahrheit sagen?!"
Antwort: "Ich denke, 10.000 Euro in bar vom Angeklagten...?"

Der Richter fragt: "Wie kam der Kommissar in den Schwimmingpool?"
"Ganz einfach" erwidert der Angeklagte "er fragte mich: Wie kam der Einbrecher in den Schwimmingpool?"

Der Richter ertappt Gauner-Ede mal wieder beim Lügen:
"Dass Sie mir überhaupt noch ins Gesicht sehen können!"
"Ach Herr Richter, man gewöhnt sich an alles..."

Erster Verhandlungstag vor Gericht. Eine Zeugin kann nicht erscheinen, da sie ein Kind bekommt. Also wird die Verhandlung vertagt.
Nach drei Wochen teilt der Anwalt dem Richter mit: "Die Zeugin hat entbunden, sie kann neu geladen werden..."

Wenn ein Rechtsanwalt seinen Mandanten erfolgreich vertreten hat, dann sagt er: "Wir haben gewonnen."
Geht die Sache daneben, dann sagt er zum Mandanten: "Sie haben leider verloren."

Stand neulich doch am Eingang der Staatsanwaltschaft: "Wer Verdacht erregt oder sich in verdächtiger Weise verdächtig macht, wird verdächtigt, ein Verdächtiger zu sein."

Ein Rechtsanwalt erreicht das Himmelstor.
Wutentbrannt verlangt er umgehend Petrus zu sprechen.
Zu diesem vorgelassen wettert er los: "Das muß ein Irrtum sein. Ich bin erst 45 Jahre alt. Ihr habt mich zu früh geholt."
Petrus schaut in das große Buch und entgegnet: "Mein Sohn, es hat alles seine Richtigkeit. Hier steht, Du bist 89 Jahre alt. Das ist Dein Zeitpunkt."
Nun wird der Rechtsanwalt langsam unwirsch: "Das ist doch alles Unfug. Schau mich an. Ich stehe in der Blüte meines Lebens und anwaltlichen Schaffenskraft. Ihr habt Euch geirrt, ich bin erst 45 Jahre alt. Schickt mich sofort zurück."
Petrus schaut erneut in das große Buch : "Nein mein Sohn, wir irren nie. Nach den Stunden, die Du Deinen Mandanten in Rechnung gestellt hast, bist Du 89 Jahre alt."

Ein guter Manager findet für jedes Problem eine Lösung.
Ein guter Jurist findet für jede Lösung ein Problem.

Ein Arzt und ein Anwalt treffen sich auf dem Friedhof
Der Arzt an den Anwalt gewandt:" Na, Suchen Sie neue Erbrechtsmandate?"
Der Anwalt : "Und Sie, machen Sie Inventur?"

Zwei Mütter unterhalten sich über ihre jugendlichen Sprösslinge:
"Was will ihr Sohn den später einmal werden?"
"Rechtsanwalt. Er streitet gerne, mischt sich ständig in anderer Leute Angelegenheiten und weiß immer alles besser. - Da habe ich ihm geraten, er soll sich das bezahlen lassen."

Ein Rechtsanwalt hatte einen Mandanten in einem Skandalprozess erfolgreich verteidigt.
Auf einer Party danach spricht ihn eine entrüstete Frau an: "Für Sie ist wohl kein Delikt zu gemein, so abscheulich, so unerhört, dass Sie nicht die Verteidigung übernehmen wollten!" -
"Kommt drauf an", sagte der Anwalt, "was haben Sie denn ausgefressen?"

Richter: "Ich kenne sie doch! Hab sie schon tausendmal gesehen! Sie sind doch sicher vorbestraft!"
Angeklagter: "Nein. Ich bin Türsteher im Eros-Center..."

Ein Strafrichter ist Vater von Vierlingen geworden.
Er stöhnt verzweifelt: "Ich glaube, ich werde das Verfahren einstellen müssen."

Im Gerichtssaal. Der Vorsitzende zum Angeklagten: "Sie haben das letzte Wort!"
Der Angeklagte darauf: "Hohes Gericht, meine Damen und Herren, ich bitte das indiskutable Plädoyer des Herrn Verteidigers strafmildernd für mich zu berücksichtigen."

"Angeklagter, Sie stehen hier vor Gericht, weil sie eine undefinierbare Flüssigkeit als Lebenselixier verkauft haben. Sind sie eigentlich in dieser Hinsicht schon vorbestraft?"
"Ja, einmal 1754 und zum zweiten Mal 1899!"

Fragt der junge Richter seinen ergrauten Kollegen:
"Ich habe da einen Schwarzbrenner, der Zwetschgengeist gemacht hat. Wieviel soll ich ihm wohl geben?"
"Auf keinen Fall mehr als drei Euro pro Liter!"

Bei Gericht in Grönland fragt der Staatsanwalt den Angeklagten:
"Wo waren Sie in der Nacht vom 18. November zum 16. März?"

Beim Examen wird der Jurist gefragt:"Was hoch ist die Höchsstrafe für Bigamie?"
Erwidert der: "Mindestens zwei Schwiegermütter!"

Der Richter: "Die nächste Person, die die Verhandlung unterbricht, wird nach Hause geschickt!"
Der Angeklagte: "Hurra!"

In der Verhandlung wegen Urkundenfälschung sagt der Angeklagte: "Ja, Herr Richter, ich bin eben ein Pechvogel. Monatelang habe ich gewissenhaft die Unterschrift meines Chefs nachgeahmt und jetzt, da ich es endlich perfekt kann, ist die Firma pleite."

Der Anwalt zum Mandanten: "Wir haben den Prozeß leider verloren. Und nun müssen wir auch noch die Gerichtskosten bestreiten."
"In Ordnung", meint der Mandant. "Bestreiten wir sie, denn bezahlen kann ich sie ja sowieso nicht!"

Frage des Richters: "Zeuge, woraus schließen Sie, daß sich der Angeklagte in einem betrunkenen Zustand befand?"
Antwort: "Er ging in die Telefonzelle, kam nach einer halben Stunde wieder heraus und beschwerte sich, daß der Fahrstuhl nicht funktioniert."

Der Angeklagte rechnet mit dem Schlimmsten. Er beschwört seinen Verteidiger: "Herr Anwalt, tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht. Wenn ich mit einem Jahr davonkomme, erhalten Sie tausend Euro extra."
Nach der Verhandlung sagt der Anwalt zum Angeklagten: "Das war ein harter Brocken Arbeit. Die wollten Sie doch glatt freisprechen."

Die ältere Anwältin hält ein brillantes Plädoyer für den schönen Gentleman-Einbrecher. Ein Freispruch liegt in der Luft, da läßt sich die Dame zu dem Satz hinreißen: "Ich bin so sehr von der Unschuld meines Mandanten überzeugt, daß ich ihn auf der Stelle heiraten würde."
"In diesem Fall möchte ich die Tat lieber gestehen" erklärt der Angeklagte erschrocken.

"Nur Mut", erklärt der Anwalt seinem Klienten, "Sie werden sehen, die Wahrheit wird siegen."
"Dann können wir ja immer noch in Berufung gehen", sagt der Klient zum Anwalt.

Staatsanwalt: "Herr Kläger, sind Sie sicher. daß der Angeklagte Ihren PKW gestohlen hat?"
Kläger: "Nach den Ausführungen des Herrn Verteidiger kommen mir Zweifel, ob ich jemals ein Auto besessen habe."

Vor Gericht hält ein Verteidiger seinen Schlußvortrag: "Hohes Gericht, prüfen Sie bei der Urteilsfindung sorgfältig jedes Für und Wider. Allein von Ihnen hängt es ab, ob diese junge schöne, temperamentvolle Frau wegen einer sittlichen Verfehlung hinter Gitter kommt oder wieder zurückkehren darf in ihre gemütliche Wohnung in der Lessingstraße 46, zweite Etage links, Telefon 62 43 57, ich wiederhole: 62 43 57."

"Angeklagter, Sie haben also Ihre Frau umgebracht. Was sagen Sie zu Ihrer Rechtfertigung?"
"Herr Richter, ich werde es nie wieder tun, ehrlich."

Richter: "Herr Verteidiger, Sie können sich kurzfassen, der Angeklagte hat die Tat bereits gestanden."
Anwalt: "Soso, Sie glauben ihm also mehr als mir?"

Richter: "Angeklagter, bekennen Sie sich schuldig?"
Angeklagter: "Das weiß ich noch nicht. Es hängt davon ab, ob die Zeugen etwas wissen!"

"Herr Kaufmann", nimmt der Rechtsanwalt den Beklagten in die Zange, "was verstehen Sie eigentlich unter Ratenzahlung?"
"Darunter verstehe ich, daß meine Gläubiger raten müssen, wann ich zahle, Herr Anwalt!"

"Ich verlange, daß auch der zweite Zeuge meines Unfalls vernommen wird!"
"Es gibt doch nur einen Zeugen, Angeklagter!"
"Ich habe doch aber zwei gesehen, Herr Richter."
"Darum stehen Sie ja auch vor Gericht."

Eines Tages entschloß sich Gott mit dem Teufel vor Gericht zu gehen, um die bestehenden Streitigkeiten endgültig beizulegen.
Als der Teufel das hörte, lachte er und sagte: "Was glaubst du, wo DU einen Anwalt finden wirst?"

Eines Tages besuchte der Teufel einen Anwalt in dessen Büro. "Ich möchte einige Dinge für Dich tun." sagte der Teufel. "Ich werde Dein Einkommen versechsfachen. Deine Kollegen werden Dich lieben, Deine Mandanten respektieren. Du wirst vier Monate Urlaub jedes Jahr haben und Du wirst über hundert Jahre alt werden. Alles, was ich dafür fordere ist, daß die Seele Deiner Frau, die Seelen Deiner Kinder und die deren Kinder für die Ewigkeit in der Hölle schmoren."
Der Anwalt dachte einen Moment nach. "Wo ist der Haken?" fragte er dann.

Ein Mann kommt in den USA in eine Anwaltskanzlei und erkundigt sich nach den Gebühren für eine Rechtsberatung.
"150,- Dollar für drei Fragen!" antwortet der Anwalt.
"Ist das nicht verdammt teuer?" fragt der Mann.
"Ja," erwidert der Anwalt, "und was ist Ihre dritte Frage?"

Eine Räuberbande bricht fälschlicherweise in den Anwaltsklub ein. Die alten Anwälte kämpfen wie um ihr Leben. Die Bande war froh, noch einmal zu entkommen.
"Was für ein Pech!" sagt einer der Räuber, "Wir haben gerade mal 25 Dollar."
"Ich habe Euch gewarnt, von Anwälten fernzubleiben!", schreit der Boss zurück. "Wir hatten über 100, bevor wir eingebrochen sind!"

Ein reicher Mann liegt auf dem Sterbebett. Er möchte sein Vermögen mit ins Grab nehmen. In seiner letzten Stunde lässt er seinen Arzt, seinen Anwalt und einen Pfarrer zu sich rufen. Jedem übergibt er 50.000,- Euro und lässt sich versprechen, dass bei der Beerdigung alle drei das Geld in sein Grab legen.
Bei der Beerdigung treten nacheinander der Pfarrer, der Arzt und der Anwalt an das Grab und werfen einen Briefumschlag hinein.
Auf dem Nachhauseweg bricht der Pfarrer in Tränen aus: "Ich habe gesündigt. Ich muss gestehen, dass ich nur 40.000,- Euro in den Umschlag gesteckt habe. 10.000,- Euro habe ich für einen neuen Altar in unserer alten Kirche genommen."
Darauf sagt der Arzt: "Ich muss zugeben, dass ich sogar nur 30.000,- Euro ins Grab geworfen habe. Unsere Klinik brauchte dringend neue Geräte, dafür habe ich 20.000,- Euro abgezweigt."
Der Anwalt erwidert: "Meine Herren, ich bin erschüttert! Selbstverständlich habe ich dem Verstorbenen über die volle Summe einen Scheck ins Grab gelegt."

Zwei BGH-Richter sitzen in einer Gaststätte und essen. Da kommt plötzlich ein Mann mit zerrissenen Hosen herein, und verlangt von dem einen 100 Euro, weil dessen Hund die Hose zerrissen hat.
Der Richter gibt dem Mann bereitwillig einen Hunderteuroschein, worauf dieser wieder geht.
Jetzt fragt der andere Richter: "Warum hast Du dem Mann das Geld gegeben? Du hast doch gar keinen Hund!"
Antwortet dieser: "Das weißt Du und ich. Aber wer weiß, wie das ein Richter entscheiden würde!"

Ein junger Rechtsanwalt sitzt seit vierzehn Tagen in seinem neuen Büro und wartet auf den ersten Klienten.
Endlich, endlich klingelt es, die Angestellte öffnet.
Der Rechtsanwalt hört eine Männerstimme und sagt zu der Mitarbeiterin, ohne sie anzuhören: "Lassen Sie den Herrn warten!" Denn das ist er sich aus Prestigegründen schuldig.
Nach zehn Minuten klingelt er, ergreift das Telefon, läßt den Besucher eintreten und sich in einer wichtigen und hochdringenden Unterhaltung überraschen.
Er gestikuliert in den Hörer: "Selbstverständlich, Herr Oberregierungsrat! Das kann ich nicht versprechen, Herr Oberregierungsrat! Ich bin derartig beschäftigt ... Unter neunhunderttausend Euro kann ich für meinen Klienten nicht abschließen! Gewiß. Also dann auf Wiedersehen, Herr Oberregierungsrat! - Was wünschen Sie?" sagt er dann zu dem Mann.
Darauf der Besucher: "Ich komme wegen des Telefons, wegen des kaputten Telefons."

Ein Richter muß zum Zahnarzt. Bleich vor Angst rutscht er auf dem Behandlungsstuhl hin und her.
Richter zum Zahnarzt: "Schwören Sie, daß Sie den Weisheitszahn ziehen, den ganzen Weisheitszahn und nichts als den Weisheitszahn!"

Bei der Gerichtsverhandlung gegen den Exhibitionisten gelingt es dem flinken Angeklagten, sich blitzartig vor der jungen Richterin zu entkleiden.
Die Dame wendet sich an den Verteidiger und ordnet an: "Das Verfahren wird wegen Geringfügigkeit eingestellt!"

Treffen sich ein Zahnarzt und ein Anwalt.
Sagt der Anwalt zum Zahnarzt: "Wie geht´s?"
Der Zahnarzt: "Gut, ich kann nicht klagen. Und selbst?"
Darauf der Anwalt: "Schlecht, kann auch nicht klagen."

Richter: "Also, Herr Krause, der Angeklagte hat behauptet, Sie seien ein Kamel. Stimmt das?"
Krause: "Jawohl!"
Richter: "Warum klagen Sie dann ?"

Richter zum Zeugen: "Wie weit waren Sie von der Unfallstelle entfernt?"
Der Zeuge: "18,72 Meter."
Richter: "Wieso können Sie das so exakt angeben?"
Zeuge: "Ich habe sofort nachgemessen, weil ich dachte, irgend so ein Idiot wird mich sicher danach fragen!"

Das kleine Mädchen fragt ihren Vater: "Du Pappi, was ist ein Schöffengericht?"
Darauf der: "Frag Mutti, die kennt die Rezepte im Kochbuch besser als ich."

Nach der Verhandlung druckst der Rechtsanwalt ein wenig herum, dann sagt er: "Tut mir leid, Herr Pechsteiner, daß ich nicht mehr für Sie erreichen konnte."
"Bloß nicht, Herr Rechtsanwalt, drei Jahre reichen mir völlig."

Der Arzt zum Rechtsanwalt: "Ihr Beruf, Herr Anwalt, ist ja nun wirklich nicht dazu angetan, aus den Menschen Engel zu machen."
"Da haben Sie völlig recht, Herr Doktor, das ist Ihre Sache."

Der Fleischermeister zum Anwalt. "Kann man eigentlich den Halter eines Hundes, der im Laden eine Wurst gestohlen hat, haftbar machen?"
"Aber sicher."
"Na herrlich! Dann bekomme ich von Ihnen zehn Euro, denn es war Ihr Hund!"
Der Anwalt zückt den Schein.
"Und nun", meint er, "legen Sie einen gleichen Schein dazu, denn 20 Euro kostet die Beratung!"

Ein Mann hatte seinen Prozeß in der letzten Instanz verloren. Zu seinem Anwalt sagte er: "Es tut mir wirklich leid, Herr Rechtsanwalt, daß ich Sie umsonst bemüht habe!"
"Vergebens, mein Lieber", erwiderte der Anwalt, "nicht umsonst!"